Biss zum Morgengrauen

Darum geht’s:

Obwohl die siebzehnjährige Bella nichts mehr hasst als Regen und Kälte entschließt sie sich zu ihrem Vater Charlie in die trübe Kleinstadt Forks zu ziehen. An ihrem ersten Schultag ist sie sofort von ihrem undurchschaubaren Sitznachbar in Bio fasziniert - Edward Cullen. Er und seine Geschwister bleiben für gewöhnlich unter sich und gelten als die unnahbaren Aussenseiter der Kleinstadt. Doch je mehr merkwürdige Geschehnisse sich abspielen, desto misstrauischer wird Bella. Als ihr eines Nachmittags Jacob, dessen Familie sie noch von

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früher kennt, über die einheimischen Mythen erzählt, wird Bella hellhörig. Die wechselnde Augenfarbe, Edwards abnormale Schnelligkeit, seine Stärke und immer kalten Hände. Was haben Edward und seine merkwürdigen Geschwister zu verbergen? Ohne auf jegliche Warnungen zu achten, muss Bella bald schon feststellen, dass ihr Edward mehr bedeutet, als eigentlich gut für sie ist, denn manchmal geht Herz über Verstand.

Rezension:

Mittlerweile ist die Twilight-Saga wohl zu einem Klassiker geworden und ich muss sagen, dass ich alles andere als enttäuscht wurde. Im Gegenteil, war es immer schmerzhaft das Buch für eine Weile wegzulegen und ich es habe Stunden für Stunden nicht aus der Hand legen können!

Die Handlung ähnelt einem typischen Teenie-Roman und hat dennoch ganz eigene Seiten. Die Entwicklung zwischen Bella und Edward war von Beginn an recht vorhersehbar, hat sich aber, ohne langatmig zu werden, in die Länge gezogen. Die ganze Atmosphäre des Buches hat es mir angetan! Die verregnete Kleinstadt Stimmung trägt viel dazu bei, doch zieht sie sich nicht allzu sehr runter. Im Gegenteil gibt es viele lockere Stellen und das eine oder andere Mal glitzern sogar Sonnenstrahlen.

 

Der leichte, einladende Schreibstil, macht es nicht schwer Bellas Gedanken zu folgen und sich in sie hineinzuversetzen. Edward hingegen lässt sich kaum durchschauen. Er ist ein Rätsel, ein Rätsel, welches Bella sich vorgenommen hat zu lösen. Während Bella ihm im Laufe des Buches näher kommt, bekommt man langsam eine guten Eindruck seiner Persönlichkeit.

Seit ihrem ersten Treffen liefern sich Bella und Edward immer wieder unbezahlbare Dialoge, die die Spannung nur erhöhen. Häufig steht die Botschaft zwischen den Zeilen, doch Bella und Edward gehen immer wieder darauf ein und leisten sich hartnäckige Diskussionen, denn keiner der beiden lässt sich ohne weiteres unterkriegen.

 

Auch die Vampir Seite des Buches hat durchaus etwas eigenes an sich. Es gibt mehrere Unterschiede zu den zahlreichen Mythen und die Cullens werden zu etwas ganz eigenem. Zum Ende des Buches wird es dann nochmal richtig spannend und eine Reihe unerwarteter Ereignisse säumen sich!

 

Ich kann „Biss zum Morgengrauen“ ab 14 Jahren empfehlen und gebe ihm ✶ ✶ ✶ ✶ Sterne. Auch wenn man den Film vielleicht schon geschaut hat, lohnt es sich auf alle Fälle einen Blick ins Buch zu werfen. Zwar ist die Grundhandlung unverändert, doch, wie häufig bei Buchverfilmungen, gibt es viele Details die ausgespart wurden und jeder, der den Film mochte, kann das Buch eigentlich nur lieben!

°Wenn einem das Leben einen Traum beschert, der jede Erwartung so weit übersteigt wie dieser, dann ist es sinnlos zu trauern, wenn er zu Ende geht.°

Buch: Biss zum Morgengrauen

Band: 1

Autorin: Stephenie Meyer

aus dem Englischen: Karsten Kredel

Verlag: Carlsen