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Rules for being a girl

Darum geht's:

Marins leben scheint perfekt. Sie hat einen festen Freund Jacob, ihre beste Freundin Chloe, mit der sie über alles reden kann. Sie ist beliebt, gut in der Schule, leitet die Redaktion der Schülerzeitung und hat beste Chancen bei ihrem Traumcollage aufgenommen zu werden! Niemals hätte sie gedacht, dass all das durch einen Zwischenfall plötzlich ganz anders aussehen könnte. Denn zum ersten Mal sieht sie ihr Leben mit anderen Augen. All die kleinen ungerechten Details von denen es geprägt wird, all die Regeln in die sie als Mädchen eingezwängt wird und warum scheint sie keiner zu verstehen? Warum redet Chloe ihr Problem klein, warum tun alle so als würde sie da etwas vollkommen falsch verstehen, warum scheint ihr niemand wirklich zu glauben, zu helfen? Marin hat sich immer makellos angepasst. Sie kennt die Regeln. Sie wird sie brechen.

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Rezension:

„Rules for being a girl“ ist inspirierend, stark und zeigt, wie wir immer wieder nur das sehen, was wir sehen möchten! Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Marin in einem flüssigem Schreibstil verfasst. Marin war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie reinversetzen! Auch Gray liebe ich einfach! Als feministischer Junge (und Marins Freund ;)) finde ich seine Rolle total wichtig und toll zu sehen, dass auch Jungen starke Feministen sein können! Auch die Teile mit Marins Großmutter haben mir sehr gut gefallen, da sie zeigen, dass Feminismus und Aktivismus nichts neues ist und schon immer da war.

 

Und ganz wichtig finde ich die Botschaft, dass wenn man seine Meinung sagt, etwas verändern möchte, auf etwas aufmerksam macht und Ungerechtigkeiten bekämpft, man manchmal zuerst alleine dasteht, das Gefühl hat alles zu verlieren, alles falschgemacht zu haben und am Ende trotzdem gestärkt rausgeht und Erfolg haben kann!

Marin ist mir stark eingeprägt, denn sie hat genau das gemacht. Sie hat nicht weiter weggesehen, auch wenn es schwer war. Sie hat alles verloren um alles zu bekommen.

Und dann natürlich noch der Buchclub! Schon die Idee zusammen feministische Bücher zu lesen und über sie zu diskutieren finde ich mega gut, aber wie sich darüber eine Gemeinschaft gebildet hat, wie sie alle gemeinsam zu dem Spiel der Mädchen-Volleyballmannschaft gefahren sind und gemeinsam gekämpft haben, das hat mir am aller Besten gefallen!

 

Das Buch kann ich wirklich sehr ab 13 Jahren weiterempfehlen, auch für Einsteiger in das Thema Feminismus, und gebe ihm ✶ ✶ ✶ ✶ – es gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern!

 

 

 

Buch: Rules for being a Girl

 

Autorinnen: Candace Bushnell & Katie Cotugno

 

Verlag: Dragonfly

 

Aus dem amerikanischen Englisch: Sylvia Bieker & Martina Tichy 

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