Nacht über Frost Hollow Hall

Darum geht's:

Die 12-jährige Tilly lebt mit ihrer Schwester und ihren Eltern in sehr arme Verhältnissen.

Eines schicksalhaften Abends wird sie von dem wohlhabenden wohlhabenden Will Potter zu einer alles verändernden Mutprobe herausgefordert.

Sie soll auf dem See von Frost Hollow Hall Schlittschuh laufen gehen.

Dort wo vor 10 Jahren Christopher Barrington starb.

Ob sein Geist noch weiterlebt?

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Rezension:

Ein sehr spannender und tiefgründiger Roman, der einen über das Leben und den Tod nachdenken lässt. Aus der Ich-Perspektive Tillys, der Hauptprotagonistin, ist die Geschichte sehr nachdenklich und liebenswürdig geschrieben.

Auch mit den Protagonist*innen konnte ich mich gut interpretieren. Tilly ist mir sofort ans Herz gewachsen – ihre Kühnheit, ihr Stolz sogleich ihre Angst und Verzweiflung.

Trotzdem ist die Geschichte nicht sehr fröhlich und hat mich ein wenig bedrückt.

Es hat mir wehgetan zu sehen, wie hart es Tilly und ihre Familie hatten und mich daran erinnert, wie oft wir aus unseren Gedanken verdrängen wollen, dass es eben doch Kinder gibt, die in jungen Jahren schon arbeiten müssen, um ihre Familie über Wasser zu halten.

Dennoch hat Tilly dem Stand gehalten und das hat mich auf gewisse Weise inspiriert!

Ich empfehle das Buch ab 11 Jahren für alle die spannende und feinsinnige Geschichten mögen und gebe ihm 3 von 5 Sternen.

 

 

Autorin: Emma Caroll

 

Buch: Nacht über Frost Hollow Hall

 

Aus dem Englischen von: Gerda Bean

 

Verlag: Thienemann