Kiss me twice

Darum geht’s:

Silver ist unschlagbar. Jahrgangsbeste der Bodyguard-Academy und doch will keiner eine Frau. Zumindest nicht als Bodyguard. Als sie gegen ihren Willen Urlaub bekommt reist sie kurzerhand nach Vancouver zu ihrem besten Freund Ryan, der, als wäre es nicht schon genug, seiner großen Liebe einfach dorthin gefolgt ist. Davon hält Silver gar nichts. Und als ihr dann auch noch der durchaus attraktive Prinz Prescot von Nova Scotia in einer Frauentoilette über den Weg läuft, ist das Chaos perfekt. Denn wer hätte gedacht, dass der potenzielle Thronfolger so tief in Schwierigkeiten steckt?

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Rezension:

„Kiss me twice“ ist aus den Ich-Perspektiven der beiden Hauptprotagonisten Silver und Prescot in einem unfassbar mitreißend und fesselnden Schreibstil geschrieben! Obwohl die Handlung an den ersten Band angrenzt steht doch ein ganz anderer Abschnitt im Vordergrund. Viel geht es bei „Kiss me twice“ um die Intrigen der Königsfamilie von Nova Scotia, was die ganzen Geschichte zwischen Silver und Prescot noch spannender macht! So wird das Drama um den Thron zu einem aufregenden Wettkampf. Zum Ende hin gab es eine Menge unerwartete Wendungen, welche die ganze Geschichte noch viel interessanter machen und vorher unscheinbare Personen aus dem Schatten befreien!

Silver und Prescot sind zwei tolle Protagonisten, mit denen ich mich sofort angefreundet habe! Besonders Silver hat mich auf Anhieb beeindruckt! Nicht nur, dass sie als weiblicher Bodyguard ein ganz neues Licht auf Frauen in diesem Bereich wirft, sie bleibt stark egal wie schwer ihr das Leben gemacht wird und stellt häufig die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen!

 

Natürlich hat es mich sehr gefreut, dass so viele Personen aus dem Vorgänger „Kiss me once“ am Rande vorgekommen sind! Nicht nur Ivy und Ryan haben nochmal eine wichtige Rolle gespielt, sondern auch auf Alex wurde ein ganz anderes Licht geworfen! Er ist aus seiner ursprünglichen Rolle noch viel mehr in das königliche Chaos hinein. Gerade weil er von einer anderen Seite die bisher unerwähnt blieb ins Spiel kam, fand ich seinen wiederholten Auftritt umso spannender. In Verbindung damit finde ich die Verwandtschaft der großen Adelsfamilie total interessant, auch, dass Prescot und Alex somit viel verbindet.

 

Neben Silver gibt es aber noch eine weitere weibliche Protagonistin, die ich sehr mochte. Prescots große Schwester Helena war mir seit der ersten näheren Beschreibung sympathisch:

„ ... neckte sie mich, während sie sich neben mich fallen lies und die Füße in den Doc Martens ausstreckte, die sie zu Hause trug, wann immer wir unbeobachtet waren und sie nicht darauf achten musste, wenigstens ansatzweise so auszusehen wie eine Prinzessin in spe.“ S. 27 Z. 1-5

(zum Verständnis: Ich selbst trage auch echt gerne Docs und Helena zeigt, dass Prinzessinnen nicht nur eine Seite haben)

Mit ihrer Zwillingsschwester Penelope konnte ich im Gegenteil dazu leider so gut wie gar nicht warmwerden. Sie hatte aus meiner Meinung nach etwas hochnäsiges an sich.

 

Ein Detail ist mir besonders ins Auge gesprungen. Der Laden in dem Ryan arbeitet und welcher auch an anderen Stellen ein wichtiger Handlungsort ist, heißt wie das Buch selber das Kiss Me Twice oder KM2! Und zu guter Letzt gibt es wieder einen wunderschönen Epilog, dessen Ende kein besseres sein könnte! Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen, aber so viel noch: Ich bin gespannt weitere Bücher von Stella Tack zu lesen!

 

 

Wegen all dem gebe ich dem Buch ✶ ✶ ✶ ✶ Sterne und kann es wirklich jedem ans Herz legen!

Buch: Kiss me twice

Band: 2

Autorin: Stella Tack

Verlag: Ravensburger