Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos

Darum geht's:

Die Welt wurde zerbrochen und nun leben die Menschen auf vielen kleinen Archen die im Himmel schweben. Auf allen Archen gibt es einen unsterblichen Familiengeist von dem die meisten Bewohner abstammen. Jeder Familiengeist hat besondere Fähigkeiten und seine Nachkommen haben jeweils einen Teil geerbt. Es gibt allerdings auch Menschen die nicht von Familiengeistern abstammen und somit keine besonderen Fähigkeiten besitzen und oft benachteiligt werden.

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Die Welt stürzt zusammen. Menschen, Tiere, Pflanzen – immer mehr stürzen ins

Nichts. Nur wenige glauben die Wahrheit zu kennen, doch in wie weit haben sie Recht? Thorn und Ophelia stehen zusammen wie nie zuvor. Zusammen begeben sie sich in einen gewaltigen Sturm aus Vergangenheits- und Vorrausechos um endlich die „letzte Wahrheit“ aufzudecken und die Welt endgültig von ihrem Schicksal zu befreien, auch wenn sie dafür etwas opfern müssen.

 

 

Rezension:

Das Finale der Spiegelreisenden-Saga hat mir unglaublich gut gefallen! Zum einen hat mich Thorns und Ophelias Zusammenarbeit auf einer Augenhöhe angeregt weiter zu lesen, aber auch die Hinweise die sie nach und nach zum richtigen Ziel brachten. Die Geschichte hat sich immer fortgesetzt, wurde nie langweilig und nahm dann doch nochmal eine ganz andere Wendung. Es hat mich sehr traurig, und mir gleichzeitig auch Mut, gemacht zu sehen, wer sein Leben dafür gab die Welt zu retten. Ophelia blieb in meinen Augen bis zum Ende eine unverwechselbare Heldin, die mithilfe von Liebe, Freundschaft, Mut und Treue die Welt wieder ins Gleichgewicht brachte. Auch Thorn hat mich inspiriert, weil er in Wahrheit ohne zu zögern die Menschheit, und vor allem Ophelia rettete. Sage er was er wolle darüber, ich finde er war ein unglaublicher Held und ich hoffe, dass Ophelia es schafft nun noch ihn zu retten. Ich fand es toll zwischendurch auch durch Thorns Perspektive die Welt zu sehen und hatte es mir auch schon fast so vorgestellt. Christelle Dabos Schreibstil blieb in allen Bänden spannend und hatte irgendwie eine ganz besondere Wirkung auf mich. Was mir als „Extra“ auch super gefallen hat, waren in diesem Teil Steckbriefe auf den ersten Seiten zu den wichtigsten Figuren. Eine tolle Idee, um den Personen nochmal etwas näher zu kommen!

Zum Schluss kann ich nur eins sagen: Die Spiegelreisenden-Saga wurde nicht aus Seiten und Worten geschaffen, sie ist pure Fantasie! 

Ich bin begeistert von dieser wunderbaren Welt, die so viele Geheimnisse verbirgt und muss zugeben, dass die Spiegelreisenden-Saga wohl eines meiner neuen Lieblingsbuchreihen ist.

 

Cover: Auch im letzten Teil der Saga hat mir das Cover wieder sehr gut gefallen. Auf einem orange-roten Hintergrund ist das Beobachtungsinstitut für Abweichungen in Babel abgebildet.

 

Ich empfehle das Buch ab 12 Jahren mit einem Hang zur Romantik und viel Fantasie und gebe ihm ✶ ✶ ✶ ✶ ✶ von 5 Sternen für eine schillernde Fantasiewelt.

 

 

Autor/in: Christelle Dabos

 

Titel: Die Spiegelreisende – Im Sturm der Echos

 

Band: 4

 

Verlag: Insel

 

Übersetzung aus dem französischem: Amelia Thoma