Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
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Darum geht's:

Die Welt wurde zerbrochen und nun leben die Menschen auf vielen kleinen Archen die im Himmel schweben. Auf allen Archen gibt es einen unsterblichen Familiengeist von dem die meisten Bewohner abstammen. Jeder Familiengeist hat besondere Fähigkeiten und seine Nachkommen haben jeweils einen Teil geerbt. Es gibt allerdings auch Menschen die nicht von diesen Familiengeistern abstammen und somit keine besonderen Fähigkeiten besitzen und oft benachteiligt werden.

Ophelia wurde nun endlich am Hofe eingeführt und von Faruk zur Vize-Erzählerin erhoben, als plötzlich wichtige Personen spurlos vom Mondscheinpalast, dem gedacht sichersten Ort der Himmelsburg, aus verschlossenen Räumen, verschwinden. Somit beauftragt Faruk sie ohne jeglichen Anhaltspunkt die Vermissten aufzuspüren. Als dann auch noch ihre Familie kurzfristig zu Besuch kommt, wird es für Ophelia wesentlich schwieriger die Ermittlungen fortzuführen. Und so wird Ophelia in ihr zweites mordsgefährliches Abenteuer hineingesogen und kommt der geheimnisvollen Wahrheit immer näher.

Rezension:

Der zweite Band der Spiegelreisenden-Saga hat mich total verzaubert. 

Schon wie in seinem Vorgänger wurden die Gedanken und Gefühle der Figuren so dargestellt, dass man richtig gut mit ihnen mitfiebern konnte! 

Christelle Dabos hat mit ihrem ansteckenden Schreibstil das Abenteuer auf das ganze Buch verteilt, ohne es an manchen Stellen langweilig erscheinen zu lassen. Zwischendurch dachte ich schon es wäre vorbei, doch dann nahm es nochmals eine erstaunliche Wendung und das Ende hätte ich mir so nie erträumt! 

Außerdem fand ich es echt spannend dieser unglaublichen Welt, die Christelle Dabos mit ihrer Saga erschaffen hat, noch etwas näher zu kommen und zu erleben, was sich wirklich unter dem aufpolierten Hof der Himmelsburg verbirgt.

Den Cliffhanger zuletzt fand ich echt fies und konnte es kaum erwarten sofort in Band 3 weiterzulesen um zu erfahren wie es weitergeht. 

 

Das Cover/Illustrationen: Auch das Cover des Buches hat mich wieder staunen lassen. Wie beim ersten Teil ist wieder ein Abschnitt einer Arche zu sehen und ich vermute auch wieder vom Pol, mit einer einheitlichen Hintergrundfarbe, diesmal Gelb. 

Was mir auch echt gut gefallen hat, ist das hier erstmalig auf der 6. und 7. Seite des Buches ganz zu Anfang ein Stammbaum der Familien des Pols abgebildet ist und auf der 8. Und 9. Seite ein Überblick über die Himmelsburg. Eine super Idee, wie ich finde!

 

Ich empfehle auch dieses Buch ab 12 Jahren für alle die fantasievolle, spannende Bücher mit etwas Romantik an manchen Stellen mögen und gebe ihm ✶ ✶ ✶ ✶ ✶ von 5 Sternen. So ein bezauberndes Buch! 

 

Autor/in: Christelle Dabos

 

Buch: Die Spiegelreisende - Die Verschwundene vom Mondscheinpalast

 

Band: 2

Verlag: Insel

 

Übersetzung aus dem französischen: Amelie Thoma